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5 Tipps für ein pflegeleichtes Badezimmer

Wir alle freuen uns über ein strahlend sauberes Badezimmer – doch nur die wenigsten von uns mögen auch das Putzen. Wenn ihr gerade ein neues Bad plant oder eines renovieren wollt, haben wir ein paar Tipps für euch, mit denen das Badezimmer in Zukunft um einiges pflegeleichter wird.


Tipp Nr.1: Offener Duschbereich

In einer klassischen Duschkabine sammeln sich im Rahmen, in der Tür oder in den Scharnieren schnell Schmutz und Kalk an – wieso also nicht darauf verzichten? Eine offene Walk-In-Dusche ist nicht nur modern, sondern auch deutlich leichter zu pflegen als eine Dusche mit Glaswänden. Ihr solltet bei einer offenen Dusche aber unbedingt darauf achten, dass die Duschfläche groß genug ist, damit ihr euch nicht über Wasserspritzer außerhalb der Dusche ärgert. Ausgehend vom Duschkopf beträgt der Spritzwasserbereich etwa 1,20 m. Die solltet ihr für die Duschfläche also mindestens einplanen.

Foto: KEUCO Stageline

Tipp Nr.2: Spülrandloses WC

Das Unbeliebteste bei der Badreinigung ist wohl das Putzen der Toilette. Gerade im Spülrand trifft man auf Schmutz, Kalk und Bakterien. Grund genug, sich für eine spülrandlose Toilette zu entscheiden. Diese sind bei vielen namhaften Herstellern wie Villeroy & Boch, Duravit oder Geberit bereits im Standardportfolio. Eine intelligente Wasserführung sorgt dafür, dass die Reinigung der Innenfläche zuverlässig gewährleistet ist und ein Spritzen über den Toilettenrand hinaus verhindert wird.

Foto: Villeroy & Boch Subway 3.0

Tipp Nr. 3: Pflegeleichte Oberflächen

Ob Duschwanne, Badkeramik oder WC-Betätigungsplatte: Viele Badobjekte lassen sich mit einer speziellen Glasur beschichten, die bewirkt, dass Schmutz und Bakterien leichter von der Oberfläche abperlen. Dadurch entstehen weniger Ablagerungen, sodass sich der Reinigungsaufwand deutlich reduziert. Bei der Auswahl des WCs solltet ihr außerdem darauf achten, dass dieses mit einer antibakteriellen Oberfläche ausgestattet ist. So wird ein Großteil der Viren und Bakterien abgetötet, bevor sie sich im Badezimmer ausbreiten können.  

Foto: Duravit WonderGliss

Tipp Nr. 4: Berührungslose Armaturen

Berührungslose Armaturen sind in vielen öffentlichen und halböffentlichen Waschräumen längst gang und gebe. Und auch für das eigene Badezimmer sind sie eine besonders pflegeleichte Alternative. Da der Wasserstrahl mithilfe eines Sensors ausgelöst wird und nicht, wie sonst üblich, mittels eines Bedienhebels, wird die Armatur bei der Nutzung nicht berührt. Dadurch gelangen weder Schmutz noch Wassertropfen auf die Oberfläche, sodass die Armatur länger sauber bleibt.

Foto: HANSA HANSASTELA

Tipp Nr. 5: Wandhängende Badeinrichtung

Schwer zugängliche Bereiche machen die Badreinigung um einiges aufwändiger. Deutlich reinigungsfreundlicher wird das Bad, wenn der größte Teil der Badeinrichtung wandhängend ist. So entstehen zwischen Boden und Badobjekten keine Nischen, in denen sich ungestört Schmutz ansammeln kann. Ob Badmöbel, Waschbecken, Armatur oder WC – für alles gibt es stylische, wandhängende Lösungen, sodass ihr jeden Winkel eures Badezimmers unkompliziert erreichen und reinigen könnt.

Foto: Geberit ONE

Weniger Reinigungsaufwand im Bad

Unsere Tipps können zwar nicht dafür sorgen, dass euch die regelmäßige Reinigung des Badezimmers erspart bleibt. Aber sie helfen dabei, dass diese zukünftig schneller und einfacher erfolgen kann. Wenn ihr bei der Auswahl der einzelnen Badobjekte nicht nur auf Funktionalität und Design achtet, sondern auch den Aspekt der Pflege mitbedenkt, macht ihr euch das Leben um einiges leichter. Denn was nützt euch das schönste Badezimmer, wenn die Reinigung regelmäßig zur zeitfressenden Herausforderung wird?