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5 Mythen rund um das Thema Sauna

Mit Sauna verbindet man Ruhe, Entspannung und Ausgeglichenheit. Einfach mal abschalten vom Alltagsstress und die Seele baumeln lassen – ob in einer Wellnessanlage oder Zuhause. Doch es ranken sich hartnäckig einige Mythen rund um das Thema Sauna. Wir stellen 5 Mythen auf die Probe und klären Sie darüber auf, um Ihnen noch mehr Wellness und Entspannung zu schenken.

1. Nimmt man durch die Sauna ab?

Einer der hartnäckigsten Mythen ist die Frage, ob man durch Saunieren abnehmen kann. Diese Frage kann mit einem klaren NEIN beantwortet werden, da wir in der Sauna schwitzen, also Wasser verlieren, und kein Fett verbrennen. Das bleibt leider auf unseren Hüften.

ABER: Durch das richtige Saunieren wird der Stoffwechsel angeregt, welcher beim Abnehmen unterstützend wirkt.

2. Je häufiger man in die Sauna geht, desto besser?

Es wäre falsch anzunehmen, dass je öfter man die Sauna besucht, desto besser die Wirkung ist, die man erzielt, da es für den Körper jedes Mal Schwerstarbeit bedeutet. Wer regelmäßig und dosiert die Sauna nutzt, erzielt einen höheren Sauna-Effekt und kreiert langfristig ein tieferes Wellnessgefühl.

Unser Profitipp: 1-2 x die Woche 2-3 Saunagänge von maximal 15 Minuten reichen völlig aus. Denken Sie daran, zwischen den einzelnen Saunagängen ausreichend Pausen zu machen.

3. Abkühlen nach der Sauna ist unwichtig?

Zu diesem Mythos muss man verstehen, wie Saunieren eigentlich funktioniert. Kurz gesagt besteht die Sauna nicht nur aus einem Gang in die Saunakabine oder einen Gang in den Aufguss, sondern aus dem gezielten Setzen von Wärme- und Kältereizen.

Unser Profitipp: Langsames Abkühlen wirkt sich besser auf den Organismus aus und ist zudem gesünder. Wir empfehlen, sich erst im Freien abzukühlen und dann von warm nach kalt zu duschen. Abschließend sorgt ein warmes Fußbad für den optimalen Ausgleich Ihrer Körpertemperatur.

Was Sie zwingend vermeiden sollten, ist, nach der Sauna direkt in den kalten Pool zu springen. Hierbei reagiert der Körper mit dem spontanen Verengen der Blutgefäße

und es besteht akute Schockgefahr! Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass der Körper durch das Zusammenziehen der Blutgefäße versucht, die Körperkerntemperatur zu halten. Das führt wiederum dazu, dass Sie nach kurzer Zeit wieder anfangen, nachzuschwitzen.

4. Je heißer, desto besser?

Viele Saunagänger glauben, je heißer eine Sauna ist und umso länger man es dort aushält, desto besser ist die Wirkung. Dem ist aber nicht so, denn das bedeutet für den Körper Stress pur und ist stark kreislaufbelastend. Saunagänge sollten sich stets im „normalen“ Rahmen bewegen. Ein ausgeglichener Saunagang mit einer angenehmen Abkühlphase ist gesünder und effektiver, als es zu übertreiben.

5. Saunieren nur im Herbst und Winter?

Es mag im ersten Moment logisch klingen, eine Sauna nur im Herbst und Winter zu nutzen. Denn wenn es draußen kalt und nass ist, sehnt sich der Körper nach Wärme. Aber warum die Sauna nicht auch im Sommer nutzen? Die Nutzung der Sauna über das ganze Jahr hinweg fördert die körperliche Gesundheit deutlich effektiver als nur im Herbst und Winter.